Radio Okerwelle sendet zum Thema Alltagshilfen Schöppenstedt/Schladen

Ehren- und haupamtliche Mitarbeiter der Propstei Schöppenstedt waren vor Kurzem im Studio von Radio Okerwelle in Braunschweig und sprachen über das Thema "Alltagshilfen Schöppenstedt/Schladen". Dabei ging es um Hintergründe und Aktuelles rund um "Alltagshilfen Schöppenstedt/Schladen", eine Einrichtung der Propstei Schöppenstedt und dem Diakonischen Werk/Kreisstelle Wolfenbüttel, die in diesen Tagen 5 Jahre alt werden. Die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen des Telefondienstes sind von Montag bis Freitag von 10.00 - 12.00 Uhr über die kostenlose Telefonummer 0800 70 70 400 zu erreichen und vermitteln Helfer an Hilfersuchende. Der Helfer erhält vom Hilfesuchenden eine Aufwandsentschädigung von 5 € + 1 € Spende zur Kostendeckung der Verwaltungsarbeit.

Die Aufzeichnung wird gesendet unter der Rubrik "Sozial Spezial"/Radio Okerwelle am Dienstag, den 31.3. um 19.00 Uhr und am Mittwoch, den 1.4. um 9.00 Uhr. Radio Okerwelle kann empfangen werden auf den Frequenzen: 104,60 MHz-- terrestrisch; 101,65 MHz-- im Kabelnetz (ausser WOB) und im Internet www.okerwelle.de > Livestream

 

Zum Foto (von links):
Ilona Kimpel, ehrenamtliche Mitarbeiterin im Telefondienst Paul Koch, (Sozialdiakon) hauptamlicher Mitarbeiter/ Geschäftsführer der "Alltagshilfen Schöppenstedt/Schladen"
Peter Schmidt, ehrenamtlicher Mitarbeiter im Telefondienst Martina Weber, ehrenamtliche Mitarbeiterin im Telefondienst Olga Riesner, ehrenamtliche Helferin Dr. Christopher Kumitz-Brennecke, (Pfarrer) hauptamlicher Mitarbeiter/ Gastgeber fürs Büro und Mitglied im Koordinierungsausschuss der "Alltagshilfen Schöppenstedt/Schladen".

Hintergrund

Die "Alltagshilfen" sind Projekte, die mittlererweile fast überall im Bereich der Braunschweiger Landeskirche tätig sind. Vorreiter war hier die Ev.-luth. Kirchengemeinde St. Peter und Paul auf dem Frankenberge in Goslar, die vor etlichen Jahren dieses Konzept entwickelte und bis heute mit einem sehr großen Stamm an ehrenamtlichen Helfern Bedürftige unterstützt. Seit 2002 läuft dieses Projekt auch unter der Leitung der Kreisstelle Wolfenbüttel des Diakonischen Werkes der Ev.-luth. Landeskirche in Braunschweig und der Propstei in Wolfenbüttel. Derzeit sind für die "Alltagshilfen" in Wolfenbüttel über 70 Ehrenamtliche Helferinnen und Helfer tätig, die regelmäßig eine Vielzahl von Einsätze haben.

Hierzu kam im April diesen Jahres die "Alltagshilfen" als Gemeinschaftsprojekt der Propstei Schöppenstedt und unserer Kreisstelle. Auch in dieser ländlichen Region, die den Bereich zwischen Schöppenstedt und Schaden beschreibt, sind bereits über 40 engagierte Mitbürgerinnen und Mitbürger tätig.

Betreut werden die "Alltagshilfen" von Frau Heiderose Fritzsche (Dialonisches Werk Braunschweig Kreisstelle Wolfenbüttel) und Frau Petra Schaper (bis September 2005) ab 2005 Paul Koch (Propstei Schöppenstedt). Die Alltagshilfen sind angesiedelt zwischen Nachbarschaftshilfe und professioneller Hilfe. Nur dort wo die Nachbarschaftshilfe nicht funktioniert und dort wo keine professionelle Hilfe nötig ist, oder wo professionelle Hilfe unrentabel oder nicht möglich ist, dort kommen die Alltagshilfen zum Tragen. Der Telefondienst vermittelt die ehernamtlichen HelferIn an die Hilfesuchenden und ist von Montags bis Freitags jeweils von 10-12 Uhr besetzt. Außerhalb dieser Zeit kann man seine Wünsche auf die Mailbox sprechen, die dann am nächsten Arbeitstag abgehört und bearbeitet wird. Die Hilfesuchenden erstatten dem Helfer/ der Helferin 5 € pro Stunde als Aufwandsentschädigung. Für besondere Fälle steht ein Fond zur Verfügung der auf Antrag in Anspruch genommen werden kann. Der Koordinierungsausschuss befindet über die Vergabe ggfls. der Dauer der Zahlungen aus dem Fond.

Entstehung/Entwicklung

Die Alltagshilfen wurden vom Diakonischen Werk, Kreisstelle Wolfenbüttel, unter Leitung der Jahrespraktikantin Frau Petra Schaper aufgebaut und im September 2005 in den Sozial-diakonischen Dienst überführt. Die Alltagshilfen Schöppenstedt/Schladen haben ihr Büro im Pfarrhaus Schladen. Den „Alltagshilfen“ stehen 5-6 MitarbeiterInnen von Mo.-Fr. 10-12 Uhr zur Vermittlung von Helfern und Hilfesuchenden und für so manche Beratung zur Verfügung. 2 dieser Helfer haben eine Fortbildung im Diakonischen Werk zum ehrenamtlichen Sozialbegleiter absolviert. Etwa 4 Sitzungen des Koordinierungsausschusses im Jahr, besetzt mit den Pfarrern Dr. Kumitz-Brennecke und Pfarrer Frank Ahlgrim, sowie Heiderose Fritzsche vom Diakonischen Werk / Kreisstelle Wolfenbüttel, mit Sozialdiakon Paul Koch als Geschäftsführer der Alltagshilfen, und den beiden Vertreterinnen des Telefondienstes, Ilona Kimpel und Martina Weber, haben das Ziel, die Alltagshilfen zu beraten und zu begleiten.

Heiderose Fritzsche, Diakonisches Werk; Bernhild Merz, Propstei Schöppenstedt (Träger der Alltagshilfen) und Paul Koch, Geschäftsführer; Sozialdiakonischer Dienst der Propstei.

Für die Alltagshilfen wurde aus unterschiedlichen Gründen eine „0800er Servicenummer“ eingeführt. Damit können Helfer und Hilfesuchende kostenlos anrufen. Gutscheine, die zu 5,- / 10,- / 15,- € zu erwerben sind und als Hilfsleistung von 1 / 2 / und 3 Helferstunden verschenkt werden können, sollen anregen, die Alltagshilfen per Geschenk auszuprobieren. Die geleisteten Einsätze haben sich stetig gesteigert und erreichen im Durchschnitt 1500 Einsatzstunden im Jahr. Mit Hilfe der Fundraising-Beratung durch Pfarrer Dr. Kumitz-Brennecke soll in naher Zukunft die Kosten des Telefondienstes von ca. 2.500 € im Jahr in Eigenwerbung und durch Aufbau und Pflege eines Freundeskreises selbst aufgebracht werden. Der Start in diese Richtung war sehr positiv. Neben Firmen und Institutionen haben sich vor allem die bei den Alltagshilfen registrierten Hilfesuchenden mit einer Spende bei der Aktion beteiligt. Der erste Rücklauf erbrachte bereits über 600,00 €. Derzeit läuft die 2. Mailingaktion.